Quote-Time #2

„Nur wenige können das tun, was sie getan haben. […] Das ist ein Geschenk. In dem Moment, in dem sie anfangen sich mit anderen zu vergleichen, ist das genau der Moment in dem sie vergessen was ihre eigentliche Berufung ist.“

Ich schaue gerade Emergency Room als ich das höre und mir vor Schreck der Kaffee aus der Hand fällt. Mit soviel Tiefgründigkeit hatte ich am frühen Morgen nicht gerechnet.
Eine Krankenschwester, die Einzigartiges geschafft hatte, saß da und war am Ende. Am Ende, weil sie sich nach etwas sehnte, was sie nicht hatte: einem Mann und Kinder. Statt auf Dates zu gehen, war sie im Krankenhaus geblieben und hatte dadurch vielen Menschen das Leben gerettet. Puuhh, die soll sich mal nicht so anstellen, denke ich und bin überzeugt davon, dass ich mich wie ein Schneehase freuen könnte, wäre ich in der Lage Menschen zu heilen und ihnen dadurch neues Leben zu schenken. Doch als dieser Satz fällt, muss ich zugeben, dass mir das alles doch ziemlich bekannt vorkommt.

Wir alle haben Eigenschaften und Begabungen, die uns wertvoll und besonders machen. Doch wie oft fühlen wir uns auch so? Werden wir nicht ganz schnell blind für unser eigenes Sein, wenn wir anderen Menschen begegnen? Wie schnell verblassen wir selbst, wenn wir sehen, was ein anderer kann oder besitzt. Wie schnell beurteilen wir den anderen und seine Fähigkeiten als besser, toller und größer und wie schnell verschwindet unser Wert dadurch im Keller.

Wer sich seines Wertes und seiner Fähigkeiten nicht bewusst ist, gerät schnell in Gefahr sich mit anderen zu vergleichen. Ein Blick oder ein Kommentar und schon ist es passiert. „Wenn ich nur genug verdienen würde, um auch einen Benz zu fahren…“, „Schau, meinen Kuchen haben kaum Leute angerührt, aber ihre Muffins sind alle weg…“, „Sie hat jetzt schon das fünfte Kompliment zu ihrem Kleid bekommen, aber mein neues Shirt bemerkt keiner….“
Diese Beispiele klingen vielleicht lächerlich, dennoch sind es oft die kleinen Dinge, die den Stein ins Rollen bringen und hat das Vergleichen einmal begonnen, schleicht es sich immer und immer wieder in unsere Gedanken; oftmals völlig unbewusst. Und genau hier liegt der Schlüssel. Wir müssen uns das Vergleichen bewusst machen und sofort einen Riegel vorschieben. Wir dürfen diesen Gedanken keinen Raum lassen, denn das führt zu nichts gutem. Stattdessen sollten wir trainieren uns unseren Wert, unsere Fähigkeiten und Begabungen bewusst(er) zu machen, unabhänig davon wer uns gerade gegenübersteht.

Ich wünsche dir daher die Kraft nicht in die Falle des Vergleichens zu tappen und die Weisheit nicht auf diese leise Stimme zu hören, die dir Zweifel an deinem Wert einflüsstern will. Ich wünsche dir, dass du dich stets als einzigartig und kostbar sehen kannst und wenn das nicht so ist, so wünsche ich dir Menschen an deiner Seite, die dich davon überzeugen. #staystrong

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