How much is the fish…äh the verantwortung?!

“Er hält die ganze Welt in seiner Hand. Er hält die ganze Welt in seiner Hand….“

Ich liebe dieses Lied. Ich habe es als Kind schon immer lauthals mitgesungen und es bietet absolutes Ohrwurmpotential. Ganz besonders liebe ich die Einfachheit in der beschrieben wird, dass Gott die Kontrolle hat. Er hat einfach ALLES in seiner Hand.

So weit, so gut. Nur leider bleibt man ja nicht für immer Kind und die Sachen nicht für immer so einfach. Spätestens mit 18 erfährt man mit voller Schlagseite, dass man für sein Leben Verantwortung hat und selbst Entscheidungen fällen darf und sollte.
Aber was heißt das jetzt für mich als Christ? Managet Gott jetzt immer noch? Es geht mir dabei nicht um die Frage, ob ich es zulasse, dass Gott mein Leben managet, sondern in wieweit ich erwarten kann, dass sich Dinge in meinem Leben so fügen, wie Gott es geplant hat, wenn ich selbst doch als größte Fehlerquelle am Hebel des Lebens sitze.

Höre ich mich unter den Christen in meiner Umgebung um, gibt es diesbezüglich viele verschiedene Ansichten. Interessant finde ich dabei, dass die verschiedenen Bereiche des Lebens unterschiedlich betrachtet werden. So wird man zum Beispiel belächelt, wenn man Gott vertraut, dass man irgendwann irgendwo dem Partner seines Lebens begegnet, aber es gibt keinen Zweifel daran, dass alles andere sich auf übernatürlich Art und Weise fügt.
Interessant ist auch die Vorstellung mancher Christen, dass Gott einem Dinge ins Herz legt und man daher einfach seinem Herzen folgen soll. Doch wie oft ist mein Herz voller Angst, Zweifel oder Wut. Dann meinem Herzen zu folgen wäre wahrscheinlich nicht Gottes Plan.

Vermutlich ist an allen Theorien und Vorstellung etwas Wahres dran und vermutlich ist das einer der Punkte an denen man mit Denken nicht weiterkommt. Glaube funktioniert nun mal nur bedingt mit unserem Gehirn. Gott selbst sagt „[…] meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege […]“ (Jes.55,8) und ich glaube, dieses Thema ist das beste Beispiel dafür. Auch wenn ich es spannend finde mir darüber Gedanken zu machen, komme ich doch immer wieder an den Punkt Gott in dieser Hinsicht einfach vertrauen zu müssen. Egal wie schwer es fällt oder wieviele Fragen offen bleiben. Ich glaube, dass Vertrauen letzlich der rote Faden ist, der uns durchs Leben führt, wenn wir daran festhalten. Vielleicht werden wir es irgendwann einmal verstehen und vielleicht erhalten wir im Lauf des Lebens sogar ein paar Antworten, vielleicht aber auch nicht. Eine Anleitung zu Gottes Führung wäre definitiv von Vorteil, aber so funktioniert das Leben wohl nicht.

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