Der Mensch sieht was vor Augen ist…

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Vor kurzem stolperte ich über dieses Zitat und es ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf.
Wie würde die Welt aussehen, wenn wir die Seele eines Menschen sehen könnten? Wie wäre sie, wenn wir die Geschichte eines Menschen, das erlebte Leid und die täglichen Kämpfe sehen würden?  Wenn wir in der Lage wären zu wissen, was einen Menschen antreibt und bewegt. Seine Ängste, Sehnsüchte und Zweifel. Wenn das alles sichtbar wäre.
Ich glaube diese Welt wäre eine ganz andere. Eine menschlichere und vermutlich bessere Welt. Eine Welt in der Schwächen, Verletzungen, Träume und Sehnsüchte, das sind, was sie wirklich sind: ein natürlicher Teil unseres Menschseins. Etwas, das uns alle vereint.
In dieser Welt würden wir Schönheit, Stärke und Mut ganz neu definieren und die vermeintlich Schwachen würden zu Helden. Ich finde es schön von einer solchen Welt zu träumen und glaube auch, dass wir es in der Hand haben diese Welt in eine solche zu verwandeln.

Wir alle haben es in der Hand Seelen sichtbar zu machen. Wir können diese Welt zu einem Ort voller Offenheit und Vertrauen gestalten, indem wir einander zuhören und uns mit Respekt, Verständnis und Annahme begegnen. Ich glaube wir wären überrascht welche Geschichten zu Tage kämen, wenn wir uns selbst als vertrauenswürdig zeigten und uns nicht Oberflächlichkeit zufrieden geben würden. Diese Welt würde sich verändern, wenn wir den Mut hätten unsere eigenen Seelengeschichten zu offenbaren und miteinander zu teilen.

Deswegen lasst uns anfangen mutig zu sein und eine Welt zu schaffen, in der man sich so zeigen kann wie man ist, mit allem Drum und Dran! Lasst uns mehr und mehr zu unserer Menschlichkeit, unseren Fehlern und Träumen stehen und einander respektieren, so wie wir sind! Denn durch Annahme verändert wir uns am meisten.

Solange aber die Angst vor Verletzungen und der Mangel an vertrauenswürdigen Menschen uns daran hindert, sollten wir uns stets bewusst sein, dass das, was uns antreibt und bewegt für unsere Mitmenschen verborgen bleibt. Sie kennen unsere Geschichte nicht. Unsere Familien, Pastoren, Chefs und vielleicht auch unsere Freunde sind dafür blind. Und diese Blindheit macht vor niemandem halt. Status, Alter, Intelligenz oder berufliche Stellung spielen hier keine Rolle.

Solltest du dich also manchmal unverstanden, missachtet oder nicht wertgeschätzt fühlen, mach dir diese Blindheit bewusst, bevor du dem Gefühl nachgibst! Ich hoffe du findest die Kraft zu zeigen, wer du wirklich bist und lässt dich von deinen blinden Menschen nicht verunsichern. Stay strong!
#speaktlifenotdeath #killingsuperficialitys #beyourself

p.s.: Und falls es dir eine Hilfe ist, dann denke immer daran, dass es einen gibt, der deine Seele kennt und bei dem du sein darfst – ganz wie du bist. Vergiss nie, dass er jeden deiner Kämpfe sieht und dich für jeden Schritt feiert, egal wie klein er ist und ob ihn deine Mitmenschen sehen oder nicht. Er liebt dich und das ist Fakt.

 

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